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Fachkonferenz zur sozial verantwortlichen Beschaffung von IT-Hardware

Datum 02.07.2018

Konfliktrohstoffe und die Rohstoffgewinnung standen im Fokus der 2-tägigen Veranstaltung in Stuttgart. Vertreter von Verwaltungen, Interessierte aus der Zivilgesellschaft und Wirtschaft und andere Interessierte haben sich getroffen, um sich über das wichtige Thema zu informieren und auszutauschen.

Sozial verantwortliche Beschaffung im Bereich der Informationstechnik ist, auch aufgrund der Komplexität der hierbei bestehenden Lieferketten, ein nur schwer zu fassendes Thema. Licht in diesen Bereich brachte die zweitägige Fachkonferenz für sozial verantwortliche Beschaffung von IT-Hardware in Stuttgart, eine Veranstaltung, die jährlich an wechselnden Orten mit unterschiedlichen Schwerpunkten stattfindet.

Mit hohem Interesse wurden Berichte zivilgesellschaftlicher Aktivitäten in Afrika, China und Mittel- und Südamerika von den Zuhörern verfolgt. Über die Arbeitsbedingungen und Gesellschaftsstrukturen im globalen Süden konnten die Besucher der Fachkonferenz hautnah durch die Darstellung unmittelbar Betroffener erfahren. So berichtete Dr. Claude Kabemba von der Rohstoffgewinnung in der Demokratischen Republik Kongo und die Auswirkungen auf die einheimische Bevölkerung.

Informativ für Beschaffer waren auch die Vorträge von Sören Enholm (TCO), Henning Elbe (Dataport) und vielen anderen an dem Thema der sozialen Beschaffung von IT-Hardware Beteiligten.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung, insbesondere die Präsentationen stehen auf der Webseite von WOEK (Werkstatt Ökonomie e.V.) zur Verfügung:
Erfolgreiche Fachkonferenz für sozial verantwortliche Beschaffung von IT-Hardware

Die Fachkonferenz wurde gemeinsam vom DEAB – Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (Stuttgart), WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.V. (Berlin) und Werkstatt Ökonomie e.V. (Heidelberg) zusammen mit dem Zentrum für Entwicklungspolitische Bildung (ZEB) und dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof veranstaltet und von der Engagement Global gGmbH mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und dem Staatsministerium Baden-Württemberg finanziert.

Die Veranstaltungsreihe wird im nächsten Jahr in Sachsen auf der 7. Fachkonferenz am 9. und 10. Mai in Leipzig fortgeführt. Thematische Schwerpunkte sollen dort die Verlängerung der Nutzungsdauer und das Recycling von IT-Hardware sein.