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Monitoringbericht 2017 veröffentlicht

Datum 12.06.2018

Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit verschiedene Vorgaben zur Umsetzung der Nachhaltigkeit im Verwaltungshandeln auf Bundesebene aufgestellt. Jährlich berichtet sie hierzu im Rahmen eines Monitorings. Der Bericht für das Jahr 2017 wurde jetzt veröffentlicht.

Am 5. Juni wurde der Monitoringbericht 2017 zum Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit der Bundesregierung, mit Stand zum 31. Dezember 2017, veröffentlicht. In der Einführung wird darauf hingewiesen, dass das Leitprinzip einer nachhaltigen Entwicklung sich auch im Verwaltungshandeln erweisen muss. Hierfür spricht nicht nur die notwendige Vorbildfunktion der öffentlichen Hand; ihre Aktivitäten haben auch selbst relevante Auswirkungen auf die Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung. Dabei gilt es, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen zu beachten.

Als positives Ergebnis wird dort die Feststellung getroffen, dass der Energieverbrauchs durch den IT-Betrieb des Bundes im Berichtszeitraum erheblich gesenkt werden konnte. Der Monitoringbericht führt hierzu aus:

Trotz weiter steigender IT-Leistungen konnte der Energieverbrauch der Bundes- IT erneut deutlich gesenkt werden. Der angestrebte Zielwert (390 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr) wurde bereits 2015 mit ca. 380 GWh unterschritten. In 2016 konnte der positive Trend fortgeführt und
eine Reduzierung auf 353 GWh erreicht werden. Auch in 2017 sank der Energieverbrauch der Bundes-IT weiter auf insgesamt 344 GWh. Seit Beginn der Initiative in 2009 konnte der Energieverbrauch damit netto, d.h. ohne rechnerische Berücksichtigung von Leistungssteigerungen, um 47,1 Prozent gesenkt werden. Brutto liegt die Ersparnis bei über 67 Prozent. Diese Erfolge sowie neue Herausforderungen, die das Projekt ITKonsolidierung Bund mit sich bringt, waren Anlass für den IT-Rat, im Juli 2017 die Verlängerung der Green-IT-Initiative bis 2022 zu beschließen. Um das Niveau – trotz der neuen Herausforderungen - mindestens halten zu können, wird die Geschäftsstelle Green-IT beim BMUB (jetzt BMU) die anderen Bundesbehörden weiter beraten und über Best-Practices informieren.

Der Bericht enthält neben positiven auch weniger erfolgreiche Umsetzungen des Maßnahmenprogramms Nachhaltigkeit.
Das Ziel des Maßnahmenprogramms Nachhaltigkeit im Bereich Recyclingpapier ist es, den Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel bis 2020 auf 95 Prozent zu steigern.
Bisher nutzen erst rund 40 Behörden und Einrichtungen der unmittelbaren Bundesverwaltung zu mindestens 95 Prozent Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Hier gilt es in der kommenden Zeit die verbliebenen Behörden und Einrichtung über die Vorteile von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu informieren. Einen schnellen Überblick über die Vorteile von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel hat das Umweltbundesamt, die Initiative Pro Recyclingpapier und die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung veröffentlicht: Recyclingpapier mit dem Blauen Engel