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Nachhaltige Beschaffung mit nachwachsenden Rohstoffen

Datum 27.03.2017

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe bei der Herstellung von Produkten für die öffentliche Verwaltung trägt zur Ressourcenschonung bei. Eine Veranstaltung des EU-Projekts InnProBio unterstützt Beschaffer dabei, diesen Aspekt in die Vergabe mit einzubeziehen.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe birgt großes Potenzial zukünftige Rohstofflücken zu verringern.  „Potenziale der Bioökonomie in Deutschland im Rahmen eines nachhaltigen Wirtschaftens zu nutzen“ und „den Strukturwandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft zu stärken“, dies sind die Leitgedanken, die die Politikstrategie Bioökonomie der Bundesregierung aus dem Jahr 2014 enthält.

Eine Verwendung biobasierter Kunststoffe in der Produktion von Gütern, die auch für die öffentliche Hand interessant sind, basiert auf den Grundgedanken der Bioökonomie. Für die Beschaffer stellen sich dabei die Fragen, wie eine Umsetzung in der Vergabe erfolgen kann, oder welche Angebote erwartbar sind.

InnProBio führt daher, gemeinsam mit der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung am 25. April 2017 in Bonn einen Workshop und Marktdialog zu dem Thema durch. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit stehen auf der Veranstaltungswebseite zur Verfügung.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und auf 40 Teilnehmer begrenzt.

Das Projekt InnProBio ist ein dreijähriges Projekt der EU, finanziert aus dem Programm Horizon 2020. Das Projekt zielt darauf ab eine Gemeinschaft öffentlicher Beschaffungspraktiker zu entwickeln, die an innovativen biobasierten Produkten und Dienstleistungen interessiert sind. Durch die Nutzung des Potenzials des öffentlichen Beschaffungswesens zeigt InnProBio auch, wie wichtig es ist mit dem öffentlichen Sektor zusammenzuarbeiten. So können Instrumente für Käufer entwickelt, die Gründung von Käufergruppen erleichtert und das Bewusstsein und die Anreize erhöht werden, um die Einkaufsschranken zu senken.

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