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Kommunale Beschaffung im Umbruch

Datum 22.11.2013

Das Institut für den öffentlichen Sektor e.V., betrachtete in einer Studie die in Kooperation mit der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die nachhaltige Beschaffung großer Kommunen und Kreise. Die Untersuchung kommt unter anderem zu der Erkenntnis, dass ökologische und soziale Standards schon jetzt häufig Teil der Ausschreibung sind und zukünftig wichtiger werden, stellt aber auch Problemfelder dar und gibt hierzu Handlungsempfehlungen.

Ziel der Studie war es, eine erstmalige deutschlandweite Bestandsaufnahme des Beschaffungswesens auf kommunaler Ebene vorzunehmen. Mit einem standardisierten Fragebogen wurden Kommunalverwaltungen und öffentliche Unternehmen der 174 größten deutschen Kommunen und Landkreise befragt. Damit waren 174 Oberbürgermeister und Landräte sowie über 300 Geschäftsführer und Einkaufsleiter öffentlicher Unternehmen angesprochen. Zentrale Herausforderung bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten sei den Ergebnissen nach die Qualifizierung von Mitarbeitern im Beschaffungswesen. Aber auch die Führungsebene ist Thema. Hierzu Norbert Portz, Beigeordneter Deutscher Städte- und Gemeindebund:
„Die Umsetzung einer strategischen und nachhaltigen Beschaffung setzt in den Köpfen an. Sie muss zur ‚Chefsache‘ werden.“

Den Bericht können sie hier herunterladen.

Den Web-Auftritt des Instituts für den öffentlichen Sektor e.V. finden sie hier.